Seit einigen Jahren hat sich die Chorvereinigung Spandau auf die Fahnen geschrieben, geniale Komponisten, die zu Unrecht ein wenig in Vergessenheit geraten sind, wiederzuentdecken und dem Publikum bekannt zu machen.
Nach unserem sehr erfolgreichen Luigi-Cherubini-Projekt widmen wir uns ab März 2026 dem Polen Stanislaw Moniuszko (1819-1872) – Komponist großartiger Opern, geistlicher Werke und Lieder. Moniuszko fühlte sich als Europäer und schätzte besonders seinen älteren Kollegen Gioachino Rossini (1792-1868), der als Italiener einen großen Teil seines Lebens in Paris verbrachte. Im Gegensatz zu Moniuszko ist Rossini weltbekannt und bis heute mit seinen unsterblichen Opern auf allen Bühnen vertreten. Wir kombinieren in unserem Projekt Chorstücke der beiden Komponisten.
Das Projekt ist auf 1-2 Jahre angelegt und wird in ein großes Konzert münden, dessen Zeitpunkt und Ort aber noch nicht feststeht. Damit es nicht eintönig wird, beschäftigt sich die Chorvereinigung zwischendurch auch mit anderer Musik – beispielsweise mit ihrem jährlichen Adventskonzert und mit den Auftritten in der Philharmonie im Rahmen der Konzerte der Konzertdirektion Hohenfels.
Die Chorvereinigung Spandau hofft, mit dem Moniuszko-Projekt ihre Kontakte nach Polen weiter vertiefen zu können. 2023 waren wir im Rahmen eines Erasmus-Projekts in Warschau und haben dort zusammen mit einem polnischen Chor ein Konzert veranstaltet. Vielleicht ergeben sich daraus neue Perspektiven der Zusammenarbeit.

