Wir sind ein großer traditionsreicher Berliner Chor. Das vielseitige Repertoire hat den Schwerpunkt Oper, umfasst aber auch Chorsinfonik, geistliche Musik und Lieder bis hin zu Popsongs. Wir treten an vielen Orten in Berlin auf. Neue Mitglieder sind willkommen.
CHORUBINI Geniale Chorwerke von Luigi Cherubini und Opernchöre von Rossini, Verdi, Tschaikowski u.a. Sonntag 21. September 2025 18.00 Uhr Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Chorvereinigung Spandau Männerstimmen des „Knabenchor Berlin“ Vogtland Philharmonie Claudia Sasso – Sopran Thaisen Rusch – Tenor Kwang-Seok „Rich“ Cho – Bariton Oliver Spiecker – Erzähler Leitung: Ulrich Paetzholdt
——
Wiederentdeckung eines Genies
Einer der Größten in der Musikgeschichte und dennoch fast vergessen: Luigi Cherubini (1760-1842). Ein Italiener in Paris und ein Star von London bis Wien, mit grandiosen Opern und genialer Kirchenmusik. Bedeutende Zeitgenossen wie Haydn, Beethoven und Brahms verehrten ihn. Höchste Zeit, ihn neu zu entdecken. Ein besonderer Höhepunkt ist die deutsche Erstaufführung einer Kantate, die 2015 im Nachlass entstaubt wurde, ein verstecktes Juwel aus der Staats-bibliothek Berlin. Und da Cherubini wahre Meisterwerke für Chor geschaffen hat, kann der 21. September im Konzerthaus Berlin nureinen Namen tragen: CHORUBINI!
Luigi Cherubini und seine 81 Lebensjahre sind ein echter Filmstoff, mit dramatischen Höhen und Tiefen. Der Autor Oliver Spiecker lässt als Erzähler dieses beeindruckende Musikgenie lebendig werden. Nach der Pause erklingen bekannte und weniger bekannte Opernchöre von Rossini, Verdi, Bizet, Tschaikowsky und Smetana.
——
Tickets 20 / 25 / 28 / 31 / 33 / 35 €
Kartenverkauf Chorvereinigung Spandau: Tel. 0151-6124 6375 karten@chorvereinigung-spandau.de www.eventim.de* Konzerthaus: Tel. 030 / 203 092 101* und an der Abendkasse *zzgl. Vorverkaufsgebühr
Der Knabenchor Berlin besteht in seiner jetzigen Form seit 1993. Die Männerstimmen sind seit 2023 eine eigenständige Stimmgruppe des Knabenchores unter der Leitung von Karl-Ludwig Hecht. Sie wirken mit bei Konzerten anderer Chöre als Verstärkung der Männerstimmen. Auf den Programmzetteln stehen immer große chorsinfonische Werke: Beethoven IX. Symphonie, Haydn „Die Schöpfung“, Brahms „Requiem“, Mendelssohn „Lobgesang“, Mozart „Requiem“, Orff „Carmina burana“, Verdi „Requiem“ u.a.
Die Vogtland Philharmonie ist ein überregional agierendes Orchester mit einzigartig vielfältigem Spektrum: klassische Sinfoniekonzerte und Serenaden, festliche Galas, stilvolle Konzerte in historischen Kostümen, berühmte Filmmusiken mit Großbildwand und modernste Cross-Over-Produktionen wie Classics unter Sternen, Philharmonic Rock, ABBA Tribute in SYMPHONY oder Queen Classic Night füllen kleine Konzertsäle ebenso wie riesige Festivalgelände. Zur Förderung des musikalischen Nachwuchses entwickelte sie außerdem erfolgreiche Projekte wie die Bildungskonzertreihe Kids meet Classic.
Als Musikalischer Botschafter gastiert der Klangkörper in Konzerthäusern der Region und in Musikzentren nahezu aller europäischen Länder, wie dem Goldenen Saal des Musikvereins Wien oder dem Gewandhaus zu Leipzig. Er war mehrfach Gast in der Türkei, China und den USA und ist bewährter Partner zu internationalen Wettbewerben.
In einer einmaligen, länderübergreifenden Fusion verschmolz die Vogtland Philharmonie 1992 aus zwei bedeutenden Sinfonieorchestern Thüringens und Sachsens zu einem unverzichtbaren Kulturträger. Seither führt sie die über 160-jährige Orchestertradition im Vogtland auf höchster Qualitätsstufe fort und begeistert mit Innovationsgeist und Erfindungsreichtum.
Claudia Sasso – Sopran
Claudia Sasso schloss 2009 ihr Studium Operngesang an der Musikhochschule Turin ab, absolvierte anschließend einen Meisterkurs für Operngesang in Modena mit Mirella Freni und erhielt 2016 den Master-Abschluss Operngesang an der Musikhochschule Perugia.
An zahlreichen Opernhäusern Italiens sang sie Partien in Opern und Operetten wie „Le nozze di Figaro“, „Die Zauberflöte“, „L‘Elisir d‘amore“, „Il Barbiere di Siviglia“, „Rigoletto“, „La Bohème“, „Les contes d`Hoffmann“, „Carmen“, „Der Zigeunerbaron“, „Die lustige Witwe“, „Eine Nacht in Venedig“, „Die Dreigroschenoper“. Auch in zeitgenössischen Werken wie „Frage“ von Rihm, „Il Piccolo Principe“ von Caruso und „Alfred Alfred“ von Donatoni war sie zu hören, außerdem im Opernfilm „L’anfora di Clio“.
Claudia Sasso gewann Preise bei internationalen Wettberwerben: 2015 Comunità Europea, 2017 Internationale de chant opera de Marseille, 2019 Concorso internazionale per giovani cantanti lirici “Riccardo Zandonai”.
Trotz ihres jungen Alters hat die Sopranistin bereits viel Erfahrung im Unterrichten und insbesondere in der Belcanto-Technik: Von 2017 bis 2019 nahm sie als Lehrerin an der VCU Arts Summer School in Richmond teil. Seit 2005 ist sie Leiterin und Stimmbildnerin des Chorensembles „Voci e note“ und seit 2019 Leiterin und Stimmbildnerin des Diözesanchors Ventimiglia-Sanremo. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Assistentin mit Maestro Michela Sburlati zusammen. Gegenwärtig verbindet sie ihre Karriere als Opernsolistin mit der einer Gesangslehrerin und Stimmbildnerin.
Thaisen Rusch – Tenor
Der in Sri Lanka geborene und in Deutschland sowie Finnland aufgewachsene Tenor Thaisen Rusch studierte an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Richard-Wagner-Verbands Würzburg.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte er 2009 am Theater Kiel, 2012 an der Deutschen Oper Berlin sowie als regelmäßiger Gast an der Berliner Staatsoper. Seit der Spielzeit 2016/17 war er Ensemblemitglied am Theater Altenburg-Gera, von 2017 bis 2019 am Staatstheater Augsburg.
Daneben hat er sich im Konzert- und Liedfach, insbesondere als gefragter Evangelist in den großen Werken J. S. Bachs, profiliert. Engagements führten ihn u.a. nach Helsinki, Shanghai und Zürich sowie zu renommierten internationalen Festivals wie dem Copenhagen Opera Festival, der International Week Graz, dem Adelaide Festival und dem Edinburgh Festival. Er sang mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Bayerischen Staats-orchester und der Staatskapelle Weimar.
Von 2019 bis 2022 war er Chorsolist an der Komischen Oper Berlin. Seit Januar 2023 ist er 1. Tenor im Chor der Deutschen Oper Berlin. Außerdem unterrichtet er Stimmbildung beim Kinderchor der Deutschen Oper Berlin und ist seit 2022 Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Kürzlich debütierte Thaisen Rusch als Tenor-solist mit Beethovens 9. Sinfonie in Bruneck (Italien) sowie in München. Im Dezember 2025 wird er ein Recital bei der Chamber Music Society of Colombo in Sri Lanka geben.
Kwang-Seok „Rich“ Cho – Bariton
Der Bariton Kwang-Seok „Rich“ Cho wurde in Seoul, Südkorea geboren. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Hanyang Universität in Seoul, Südkorea bis zum Bachelor-Abschluss. Seit 2007 war er Student im Studiengang Musiktheater / Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Bettina Denner-Brückner bis zum Diplom 2012. Ab dem Wintersemester 2012 absolvierte er ein Aufbaustudium „Solist-Konzertexamen“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Berthold Possemeyer.
Sein Operndebüt gab er am Theater Nordhausen als Tarquinius in Benjamin Brittens Oper „The Rape of Lucretia“. Mit dieser Partie begann er seine Laufbahn als Opernsänger und erweiterte sein Repertoire kontinuierlich.
Zu seinen Konzertauftritten gehörten u. a. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, h-Moll-Messeund Matthäuspassion sowie Georg Friedrich Händels Messiah. Darüber hinaus verfügt er über ein umfangreiches Oratorien-Repertoire. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke von Bach, Händel, Beethoven, Mozart, Brahms, Mendelssohn Bartholdy, Orff und vielen anderen. Im Opernbereich singt er hauptsächlich Werke von Verdi, Mozart, Donizetti, Wagner, Bizet, Massenet und Gounod.
Oliver Spiecker
Oliver Spiecker ist Autor, Ereignisgestalter, Liedertexter und heute Abend „Erzähler“. Gemeinsam mit Chorleiter Ulrich Paetzholdt entwickelte er Konzept und Script zu „CHORUBINI“.
Im Konzerthaus Berlin fühlt sich Oliver Spiecker fast schon zuhause: er war Drehbuchautor beim „Opus Klassik“ fürs ZDF. vIn den 90ern glänzte hier die „Goldene Kamera“, die er jahrelang erfolgreich gestaltete. Er hat ein Faible für große Bühnen: Wiener Staatsoper, Royal Albert Hall London, Semperoper Dresden. Inzwischen aber inszeniert er am liebsten seinen jahrhundertealten Olivengarten am spanischen Mittelmeer…